Lavendel... Lavendel... Lavendel...

Die Farbe der Provence

Der Duft,

der Erinnerungen weckt...

 

Die Wirkung,

die Heilung verspricht...

 

Das Blau,

das Träumen lässt...

 

Die Pflanze,

die wunderschön ist...

die pflegeleicht ist...

die wertvolle ist...

 

Die Blüte,

die Motten vertreibt...

 

Der Strauch,

der Rosen schützt...

 

Der Tee,

der beruhigend wirkt...

- bei Nervosität

- bei Erschöpfung

 

Das Öl,

- als Badezusatz...

- als Essenz...

- als Hautöl...

 

Ein Klassiker ist das Lavendelsäckchen gegen Motten. Vieles wurde probiert, aber nichts ist besser. Kein Rosenholz-Herzchen, keine chemischen Papierblätter oder... oder... oder... Denn je kostbarer das Material unserer Pullis, Strickjacken und Schals ist, um so mehr lieben es die Motten, sich bei uns  einzunisten. Mit Vorliebe in Mohair oder Cashmere.  Aber bitte nicht bei mir!

Deshalb ist es nun, Anfang Oktober, an der Zeit, meinen Lavendel zu stutzen. Zum einen, um im nächsten Jahr wieder einen schönen blühenden Strauch zu erhalten und zum anderen: ich brauche die Blüten für mein Lavendelsäckchen!

Lavendelduft... Lavendelblau...

Wenn nun alle Blüten abgepfückt sind, mische ich noch einige Rosenblätter und Hagebutten darunter. Ich schneide schönes altes Leinen zu und suche passende Bänder. In diesem Jahr nähe ich auch kleine Leinensäckchen, die ich verschenken möchte.

Das alte Leinen verziere ich mit einer kleinen Stickerei oder mit einer blauen Einfassung. Es kommt ganz darauf an, ob es zwischen den Pullis verschwindet oder als Zierde am Schrank hängt.

Die fertigen Baumwoll-Säckchen werden mit den Lavendelblüten gefüllt und oben mit einem Bändchen fest zugezogen. Diese Säckchen sind ideal, um sie zwischen die Stickwaren zu legen, oder im Schrank an einen Bügel zu hängen. Letzteres ist eher zu empfehlen, da der Pulli am Abend nicht gerade nach Lavendel duften muß. Im Schrank aufgehängt, hat er den gleichen Nutzen.

Das alte Leinen, ein Erbstück meiner Großmutter, wird ausgebreitet auf den Tisch gelegt und ich häufe in die Mitte meine Lavendel-Rosenblätter-Hagebutten-Mischung. So etwa 3 Hände voll. Die Ecken des Leinens nach oben ziehen und fest zubinden. So entsteht ein pralles Säckchen, das auch noch umwerfend gut riecht. Mit einer großen Schleife aus blauem oder grünem Samtband verziert, wird es ein Schmuckstück für eine Schranktür. Ein echtes Kunsthandwerk, das den Wert des "selbstgemachten" hat.

 

Altes Leinen, Stickerei, selbstgepflückter Lavendel, Rosen, Hagebutten...

Ein stilvolles Geschenk!

 

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