Kräuterglück ...

Kräuterglück-mynouvelles-für die stilvolle Frau
Klosterkräutergarten

Mit Kräutern gestalten wir unsere Gärten, und mit Kräutern experimentieren wir in der Küche. Doch es sind inzwischen nicht nur die bekannten Küchenkräutern, wie Schnittlauch, Liebstöckel oder Petersilie. Kräuter sind international geworden! Sie sind für die heutige Generation selbstverständlich und gehören zum Würzen der unterschiedlichsten Speisen. Unseren Großeltern waren diese fremdartigen Gerüche und Düfte eher suspekt. Vermutlich konnten sie auch nicht damit umgehen. Die fremdländischen Gerichte waren nicht bekannt und zum Würzen unserer Leibspeisen eigneten sie sich nicht. Das begann erst, als sich die kleine Pizzeria zum Lieblingsitaliener etablierte.

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Holundermarmelade - Rezept

Holundermarmelade aus schwarzem Holunder ist Gesundheit pur. Eine Natur-Apotheke für den Winter. Die Heilpflanze wird seit dem 18.Jahrhundert bei Fieber und Atemwegsinfekten eingesetzt. Sie besteht aus ätherischem Öl und Flavonoiden (Rutin und Hyperosid). In den Beeren stecken Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure. Die Homöopathie nennt das Mittel aus dem schwarzen Holunder Sambucus nigra, das in Form von Globuli gegen Infekte eingenomme wird. Der wassertreibenden Effekt, der die Nieren anregt und gegen leichte Harnwegsinfekte hilfreich sein kann, ist eine gesunde Nebenwirkung der Heilpflanze.

 

Die Holunder-Marmelade ist besonders lecker als Brotaufstrich, aber mein ganz persönlicher Tipp ist: Vermischen Sie diese köstliche Marmelade mit  Jogurt und Quark und Sie haben Ihre eigene Süßspeise, die auch noch gesund ist.

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Allgäuer Holdermus

Das Mus, das nach Heimat schmeckt...


Es ist Holunderzeit!

Die blauen Beeren werden täglich dunkler und wenn Sie ganz schwarz sind, ist endlich die Zeit gekommen, für mein Allgäuer Holdermus. Das alte Rezept der Mama hat Familientradition und wird seit Generationen bei uns  "so" gekocht. Die Allgäuer  lieben "Ihr Mus" in allen Variationen. Mit Vorliebe wird es aus Wald- und Wildbeeren gekocht. Nicht selten greifen wir dabei direkt in die Gesundheitskiste der Natur, wie hier beim Holunderstrauch. Nicht nur aus den Beeren des Hollers, auch aus der Wurzel, der Rinde, den Blättern und den weißen Blüten werden Heilmittel hergestellt. Vor den alten Bauernhöfen im  Allgäu steht noch heute der geliebte , der schon immer seinen Platz vor dem Haus hatte. Er soll Unheil abwenden und gleichzeitig ist er die eigene Apotheke vor der Haustür.

 

Für das Hollermus benötigen Sie:

 

500 g Holder ohne Stengel

Zucker nach Geschmack

Etwas Salz

1/8 Liter Milch

50 g Butter

1 Esslöffel Mehl

 

Die Holunderbeeren müssen in der Pfanne mit wenig Wasser erhitzt werden, bis die Beeren "verschnellen". Bereiten sie eine kleine Mehlschwitze und rühren Sie diese unter die geplatzten Hollerbeeren. Das Ganze  unter dauerndem Rühren (mit dem Holzkochlöffel) gut aufkochen lassen. Das Mus mit heisser Butter abschmelzen und fertig ist die g'sunde Leibspeis'.

Als Schmanckerl werden abgeröstete Brotwürfel über das Hollermus gegeben.

 

Servieren Sie das Holundermus direkt in der Kupfer-Pfanne.  Lant's euch schmecke!

 

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